Neues vom Ortsbeirat 7

Momentan passiert nicht viel am Rödelheimer Bahnhof. Dennoch wird es bei der nächsten Sitzung des Ortsbeirates ein paar Vorlagen geben, die den – aus meiner Sicht – halbfertigen Bahnhof betreffen.

So bemängelt die Fraktion “Die Farbechten – Linke” u. a. das an den Rampen angebrachte Schild “Für Rollstuhlfahrer verboten” bzw. dessen Wortlaut (OF 162/7). Mich irritiert an Vorlage, dass die Fraktion ihre Wünsche an die Deutsche Bundesbahn adressieren will, die es doch bereits sit 1994 nicht mehr gibt.

Die CDU-Fraktion regt in ihrer Vorlage die Überprüfung an, ob eine Nutzung der Rampe für Rollstulfahrer mit Begleitung aus eigene Gefahr möglich ist (OF 163/7).

In einer weiteren Vorlage kritisiert die Fraktion “Die Farbechten – Linke” die immer noch nicht gestartete Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes (OF 164/7). Interessant ist die Aussage des Vorlagentextes, dass im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Rödelheimer Bahnhofs Mehrkosten entstanden sind, die erst noch von der Stadtverordnentenversammlung genehmigt werden müssen – und bis dahin wird nichts am Bahnhofsvorlpatz geschehen. Das entspricht nämlich meinen Befürchtungen: Die Stadt Frankfurt ist klamm und über jeden Cent froh, der nicht ausgegeben werden muss. Da lässt sich doch so ein bisschen Bahnhofsbrache noch lässig ein paar Jahre aushalten … *hmpf*

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4 Gedanken zu “Neues vom Ortsbeirat 7

  1. Seit Dienstag, 05.Juni ist an der Ecke Radilo/Marquardstraße der Glascontainer verschwunden. Ein gutes Zeichen?

    • Schön wäre es ja, aber ich mag noch nicht so recht hoffen …

      • Mich hat das Straßenverkehrsamt der Stadt Frankfurt heute informiert, daß die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes Anfang September beginnen soll. Wollen wir hoffen, daß hier nicht der September 2013 gemeint ist.

        Über den Schildbürgerstreich der Schilder “Benutzung für Rollstuhlfahrer verboten”, könnte man ja fast lachen, wenn es nur die Betroffenen nicht so traurig wäre.

        Auch hier sehr ich die Ursache, wie schon mal angemerkt, in der viel zu hohen Unterführung, die eben alle zur Überwindung weit größerer Höhenunterschied als früher zwingt. Nun hat man dabei ja wenigstens eine “schöne Aussicht”, denn eine Überdachung der Rampen gibt es im Gegensatz zu früher auch nicht mehr.

        • Danke für die Mitteilung! Dass nicht der September 2013 gemeint ist, hoffe ich ebenfalls. Es reicht doch schon, dass man eigentlich zum Herbst mit der Umgestaltung fertig sein wollte. So zumindest eine Info vom Stadtplanungsamt.

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