In letzter Zeit …

… scheinen sich – so mein subjektiver Eindruck – die Tage zu häufen, an denen mindestens einer der Fahrstühle am Bahnhof aufgrund eines Defekts nicht betriebsbereit ist. Da diese Defekte auffälligerweise häufig am (späten) Abend bzw. in der Nacht auftreten, würde mich mal interessieren, ob es überwiegend technische oder doch andere Gründe hat, weshalb die Fahrstühle nicht funktionieren.

Mal sehen, wann sich aufgrund dieser häufigen Defekte die Einsicht durchgesetzt, dass man die Rampe auf der Westseite des Bahnhofs nun wirklich mal offiziell eröffnen und den Nutzern zur Verfügung stellen sollte …

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8 Gedanken zu “In letzter Zeit …

  1. Als Fahrer eines E-Scooters befahre ich einmal täglich aus Protest beide Rampen. Ich möchte damit zum Ausdruck bringen, dass die Schilder am Eingang der Rampen für mich eine Diskriminierung darstellen. Damit möchte ich auch meine „LeidensgenossInnen“, die ohne Motorkraft unterwegs sind, (Rollifahrer, Eltern mit Kinderwagen und andere Personen mit einem Handicap) unterstützen.
    Bis jetzt hat mich noch kein Bahnbediensteter wegen Befahrens der Rampe angehalten.

    • Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie wegen der Nutzung der Rampen zur Rede gestellt werden.
      Meiner Meinung nach weisen die Schilder in erster Linie darauf hin, dass man im Falle eines Unfalls auf der Rampe nicht die Bahn, die Stadt Frankfurt oder wen auch immer dafür verantwortlich machen und diese um Schadensersatz bitten kann. Mit anderen Worten: Die Nutzung der Rampe als Fahrer eines Rollis oder E-Scooters oder aber als gehandicapter Fußgänger erfolgt auf eigene Gefahr.
      Bezüglich der Aussage dieses Schildes lasse ich mich aber auch gern korrigieren.

  2. Insofern gebe ich Ihnen Rect, das es ein Hinweis ist. Jetzt kommt aber die Stvo, die sagt “das Schild bestimmt”. Das ist m.E. der Knackpunkt:
    Als Beispiel habe ich das Ortsschild gefunden, das genau so aussieht:

    Zeichen 310 Stvo (http://www.verkehrsportal.de/stvo/anlage_3.php)
    Erläuterung
    Die Ortstafel BESTIMMT: Hier beginnt eine geschlossene Ortschaft.
    1. Von hier an gelten jeweils die für den Verkehr innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften bestehenden Vorschriften.
    2. Der obere Teil des Zeichens 311 kann weiß sein, wenn die Ortschaft, auf die hingewiesen wird, zu derselben Gemeinde wie die soeben durchfahrene Ortschaft gehört.

    Da die Durchfahrt ein öffentlicher Verkehrsweg ist, wäre das zureffend.
    mfG
    Peter

    • Ich kann Ihnen nicht so ganz folgen, weshalb Sie die StVO als Grundlage für due Nutzung der Rampe heranziehen.
      Wenn, dann würde ich ein richtiges Verbotsschild an dieser Stelle erwarten, aber nicht ein rechteckiges, gelbgrundiges Schild mit rotem Querbalken. Bleibt man bei Ihrer Deutung über die StVO, dann würde diese Schild strenggenommen sogar das Ende der Nutzungsverbots für Rollifahrer bedeuten (siehe Schild Nr. 457.2 der StVO).
      Aber so oder so, ich fühle mich, als würde ich Haarspalterei betreiben … ;-)

      • Sie haben Recht. Es sind einfach meine kläglichen Versuche, die Situation zu verstehen. :-(

  3. Ich finde die Formulierung ist doch sehr eindeutig. “Verboten” heißt nicht “auf eigene Gefahr” oder “wenn was passiert ist man selbst schuld”, sondern eben nicht erwünscht und untersagt. Deswegen ist die vermeintliche Berrierefreiheit in der Tat der blanke Hohn und das Schild wirklich diskriminierend – egal welche Farbe oder Form es hat

  4. Finde es unzumutbar das die Rampe auf der Westseite seit Monaten eigentlich fertig ist aber nun nicht richtig freigegeben wird. Ich habe schon mehrmals Rollstuhlfahrer frustriert umkehren sehen, weil der Aufzug auf der Seite mal wieder nicht funktioniert. Fahrradfahrer quälen sich dann mit ihren Einkäufen die Stufen hinab und die Leute mit Kinderwagen sind auf fremde Hilfe angewiesen.

    Die Verbotsschilder an den Rampen sind auch aus meiner Sicht wirklich ein Witz und blanker Hohn.

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